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Hauptschulpreis 2007

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Die beste Schule mit Hauptschulabschluss in Hamburg:

Hamburg, 22. März 2007
Die beste Schule mit Hauptschulabschluss in Hamburg ist die Offene Ganztagsschule Veermoor.

In Hamburg wurde die Schule heute mit dem Landespreis des bundesweiten Hauptschulpreises 2007 – Deutschlands beste Schulen mit Hauptschulabschluss ausgezeichnet. Der Preis wird alle zwei Jahre von der Hertie-Stiftung, der Robert Bosch Stiftung und der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände vergeben. An dem mit rund 240.000 Euro dotierten Wettbewerb beteiligten sich bundesweit über 500 Schulen mit Hauptschulabschluss. Mehr als 350 Schulen haben eine aussagekräftige Bewerbung eingereicht, darunter sieben Schulen aus Hamburg. Aus den Einsendungen ermittelte eine 14-köpfige Jury aus Schule, Wirtschaft, Politik und Wissenschaft den Landessieger. Gemeinsam mit den Gewinnern der anderen Bundesländer hat die Offene Ganztagsschule Veermoor in Hamburg nun die Chance auf den Bundessieg. Die drei bundesweiten Sieger werden im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung am 10. Mai in Berlin durch Bundespräsident Horst Köhler geehrt.

Alexandra Dinges-Dierig, Bildungssenatorin des Landes Hamburg, sagte bei der Übergabe des Landespreises heute in Hamburg: „Mit ihrem großartigen Engagement haben die Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler und Eltern der Schule die Auszeichnung mehr als verdient. Ich freue mich, dass der Wettbewerb dazu beiträgt, schulische und pädagogische Spitzenleistungen zu fördern.“

„Umfassende Förderkonzepte, die bereits in den unteren Klassen ansetzen und die Schule frühzeitig für die Arbeitswelt öffnen, sind der entscheidende Schlüssel für den erfolgreichen Übergang in den Beruf“, unterstrich Günter Gerstberger, Bereichsleiter der Robert Bosch Stiftung. „Schüler und Betriebe profitieren gleichermaßen davon, wenn sie sich bereits vor Beginn der Berufsausbildung kennen.“

Für den ersten Preis erhält die Offene Ganztagsschule Veermoor in Hamburg 5.000 Euro. Die Schule führt die Schüler durch einen „Masterplan zur Berufsorientierung“ zur Ausbildungsreife. Gezielte Maßnahmen zur Selbst- und Fremdeinschätzung sowie u. a. das Projekt „Handwerk macht Schule“ helfen den Schülern bei der Berufswahl. Auch im Bereich der Persönlichkeitsbildung ist die Schule besonders aktiv: Streitschlichter, Werkkurse sowie ein breites Angebot im musischen Bereich sind nur einige Punkte. Darüber hinaus wird der Umgang mit Unterschiedlichkeit durch einen Klassenrat oder die besondere Rücksichtnahme auf religiös begründete Besonderheiten gepflegt.

Weitere Ehrungen im Landeswettbewerb Hamburg wurden zusätzlich an die Katholische Bonifatiusschule Wilhelmsburg und die Kooperative Produktionsschule Altona (PSA) ausgesprochen.

Neben der Förderung der „Persönlichkeitsbildung“ und dem „Umgang mit Unterschiedlichkeit“ standen vor allem die Kriterien „Ausbildungsreife“ und „Qualifizierung für den Arbeitsmarkt“ im Mittelpunkt der Bewertung. Unter anderem wurden die Vermittlungs- und die Abbrecherquote der Schulen erhoben.

Beim Hauptschulpreis 2007 konnten sich alle Hauptschulen und Schulen bewerben, die zum Hauptschulabschluss, zur Berufsbildungsreife oder zur Berufsreife führen. In Hamburg sind dies Hauptschulen und Kooperative Gesamtschulen. Ins Leben gerufen wurde der Hauptschulpreis im Jahr 1999 von der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung und der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände im Rahmen der Initiative Hauptschule. Seit 2003 wird der Hauptschulpreis gemeinsam mit der Robert Bosch Stiftung ausgeschrieben. Die Kultusministerien der Länder unterstützen den Wettbewerb.


Weitere Informationen:


Carmen Jacobi
Gemeinnützige Hertie-Stiftung
Grüneburgweg 105
60323 Frankfurt am Main
Tel.: 069.66 07 56 155
Fax: 069.66 07 56 306
JacobiC@ghst.de
www.hauptschulpreis.ghst.de

Alexander Luckow
Behörde für Bildung und Sport
Hamburger Straße 31
22083 Hamburg
Tel.: 040/42863-2003
Fax: 040/ 42863-4132
alexander.luckow@bbs.hamburg.de
www.bbs.hamburg.de



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